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Die Bestattungsarten

Sonnenuntergang

Die Feuerbestattung

Unter einer Feuerbestattung versteht man die Einäscherung Verstorbener in einem Krematorium  und die spätere Beisetzung der Aschenreste in einer Urne. Obwohl diese Art der Bestattung in Deutschland erstmalig Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte, erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit. Allerdings bedarf sie der schriftlichen Einwilligung des Verstorbenen oder seiner nächsten Angehörigen. Die feierliche Beisetzung der sterblichen Überreste in einer Urne erfolgt dann wahlweise in einer Urnen- Gemeinschafts- Anlage oder einem Urnen- Wahlgrab. Besonders von Ehepaaren häufig gewünscht sind Beisetzungen in einem Urnen- Wahlgrab. Grabinschriften und Blumenarrangements würdigen den Verstorbenen dann über viele Jahre. Aber auch anonyme Bestattungen sind möglich.

Abendstimmung

Die Anonyme Bestattung

Unter einer Anonymen Bestattung versteht man die Beisetzung eines Verstorbenen ohne Grabstein. Dabei findet meist eine Urne mit den sterblichen Überresten in einer Urnen- Gemeinschafts- Anlage ihren letzten Platz.                                                    Häufig ziert ein künstlerisch ansprechendes Denkmal den "Urnenhain", gärtnerisch gepflegt von der Friedhofsverwaltung, wobei individueller Grabschmuck an eigens dafür eingerichteten Plätzen abgelegt werden kann.

Bach

Die Erdbestattung

Die Erdbestattung gilt neben der Feuerbestattung weltweit als die am weitesten verbreitete Bestattungsart. Sie ist nur auf Friedhöfen zulässig. Ob liebevoll gepflegtes Reihengrab oder ganz individuell gestaltetes Wahlgrab, in beiden Fällen wird die vertragliche Nutzung mit dem Friedhofseigentümer vereinbart. Während ein Reihengrab in der Regel 20 Jahre genutzt wird, kann die Pachtzeit für ein Wahlgrab zeitlich ganz differenziert und auch wesentlich länger vereinbart werden. Friedhofssatzungen geben hier Auskunft. Grabsteine, von Steinmetzen oft sehr kunstvoll gestaltet, und Blumenschmuck in jahreszeitlicher Schönheit gelten der Erinnerung und dem ehrenden Gedenken.                                                            Das Grab ist ein Ort der stillen Zwiesprache .......

Seebestattung optimiert02

Die Seebestattung

Die Seebestattung lässt sich bis zur griechischen Antike zurückverfolgen, denn das ewige, unendliche Meer faszinierte schon immer die Menschen. So wurde es auch bald ein würdiger Ort für die ewige Ruhe. In unserer Zeit, in der die Grabpflege immer schwieriger wird, entscheiden sich zunehmend mehr Menschen nicht nur aus Kostengründen  für eine Seebestattung, oft getragen von dem Gedanken, im Rauschen des Meeres für immer gegenwärtig zu bleiben.

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